Des Kaisers und der eigene Schmarrn

Rosinen sind bei uns der Renner. Aber wehe, sie sind woanders drin als in Rosinenbrötchen oder dem morgendlichen Müsli! Geht gar nicht für die drei Zwerginnen, deswegen ist unser Kaiserschmarrn auch kein echter.

Aber lecker ist er trotzdem. Das Rezept ist simpel , leider bei mir nicht genau definiert: Je nach meinem eigenen Hunger: 3-4 Eigelb mit Milch, Mehl und einer Prise Salz zu einem Pfannkuchenteig verschlagen. Dann das steif geschlagene Eiweiß unterheben und in Butter dicke Pfannkuchen backen, die nach dem Wenden mit zwei Gabeln zerrissen werden. Puderzucker drauf und Apfelmus dazu.
Wie heißt es so schön? Soulfood. Einfach ein Essen das glücklich macht. Für jeden ja etwas anderes.
Über das Glück wollte ich mit Euch reden. 

Mein persönliches Glück ist das Kinderlachen, das Zusammensein mit der Familie. Wenn ich mich hier umschaue, dann paßt es einfach.
Ja, mir geht es gut.
Ihr spürt es schon -oder? Es kommt ein Aber. Vielleicht kein großes, aber es gibt tatsächlich ein Aber.

Wie man auf obigen Foto sieht, freut sich Zwergin No. 2 sogar über den Zimt im Zucker. Sie freut sich sogar, wenn die krank ist und mal einen Tag mit Mama verbringen kann. So ganz außer der Reihe.
Wir Erwachsenen haben das verlernt. Uns zu freuen, hier und jetzt zu leben.

Wer jetzt glaubt, mein Blogname klingt nur gut und bedeutet für mich nichts, der irrt.
Ich versuche zumindest JETZT zu leben, den Augenblick zu genießen und Vergangenem nicht (ständig) nachzutrauern.
Aber manchmal mache ich mir doch schon mal Gedanken, was sein wird. Wer ich sein werde und wohin ich will.
Dazu muß ich erst mal wissen, wer ich jetzt BIN.
Mutter, Ehefrau- ja klar. Aber ich war doch auch schon jemand bevor die vier tollsten Personen meines  Lebens in selbiges getreten sind?

Gruß
Suse

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