Snickerdoodles

Man kann sich ja unter dem Namen dieser Kekse vorstellen, was man mag. Auf jeden Fall haben sie nichts mit dem Schokoriegel zu tun, das kann ich schon mal verraten.
Der Sprachwissenschaftler in mir wollte natürlich mehr wissen und hat sich auf die Suche nach der Herkunft dieses witzigen Namens gemacht.
Aber ganz ehrlich? Die Erklärung (Wikipedia), der Name Snickerdoodles sei eine Abwandlung des deutschen Wortes „Schneckennudeln“ halte ich etwas an den Haaren herbeigezogen. Die Alternative, es sei ein Spaßwort aus Neu England, wo es eine Tradition für verrückte Keksnamen gibt, gefällt mir viel besser.
Meine Theorie ist jedoch eine ganz andere: Jemand hat ultra leckere Kekse gebacken. Keiner wollte sie probieren weil sie so gewöhnlich aussehen. Eher langweilig als aufregend. Und da hat dann dieser Jemand einen ausgeflippten Namen erfunden und alle haben sich über leckere, zimtig-weiche Kekse hergemacht!
Und Euch will ich jetzt diese Superkekse nicht vorenthalten:

Snickerdoodles
160 g weiche Butter
120 g Zucker
2 Eier
330 g Mehl
2 TL Backpulver
1 ordentliche Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote
für den Zuckermantel
ca. 100 g Zucker
1-2 EL Zimt
Den Backofen auf 180°C (Ober-/ Unterhitze) vorheizen. 
Butter und Zucker cremig einige Minuten lang cremig verrühren. Anschließend die Eier hinzugeben und schaumig schlagen. Mehl mit Salz, Backpulver und der Vanille mischen und unter die Buttercreme rühren.
Auf einem Teller (oder in einer Schüssel, wie ihr wollt) Zucker und Zimt mischen. Aus je 1/2 EL Teig kleine Kugeln formen und diese ordentlich im Zimtzuckerbad tummeln lassen. Die Kugeln auf dem Backblech verteilen und mit einem Löffel leicht flach drücken.
Nun ab in den Ofen und ca. 7-8 Minuten backen lassen. Sie sollten noch leicht hell und weich sein, ansonsten trocknen sie beim Auskühlen zu sehr aus.
Grüße
Suse

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