Von Kutschen und anderen Transportmiteln

Nic fragt heute nach der Fahrradliebe und sammelt dazu hier unsere schönsten Bilder unserer Fahrräder.
Bei mir ist das mit dem Radfahren so ein Thema.
Vor den Zwerginnen bin ich sehr gerne durch die Mountains gebiked. Mit der ersten Zwergin ging diese Liebe etwas zurück, denn plötzlich hatte ich keine Lust mehr auf Daunhill Rausch und über Stock und Stein Gespringe. Das liegt wohl daran, daß man ab sofort für ein kleines Menschlein verantwortlich ist und ein bißchen das Risiko scheut.
Allerdings habe ich diese Art der Fortbewegung die ganze Zeit irgendwie vermißt. Aber ganz ehrlich, so richtig Spaß macht es nicht, zwei Zwerginnen im Anhänger hinter sich herzuziehen und die ganze Zeit darauf achten zu müssen, daß Zwergin No.1 nach vorne und nicht den lustigen Vögeln hinterher schaut.
Aber dann kam Abhilfe! Zur Geburt der kleinen Zwergin haben uns meine Eltern ein Trike geschenkt. Ja, eines mit Motor (falls gerade die Assoziation von diesen stinkenden, knatternden dreirädrigen Motorrädern gekommen ist, kein Stinkemotor), aber eines mit Elektromotor.

Einzig und allein ein bißchen schwierig zu steuern das Teil. Gerade voll besetzt traue ich mich (noch) keine steilen Berge runter.
Die Zwerginnen fahren auch irgendwie lieber mit dem Papa. Der reagiert wenigstens mit einer Geschwindigkeitsehöhung auf den Schlachtruf „Schneller!!!!“

7 comments On Von Kutschen und anderen Transportmiteln

  • Das ist echt ein tolles Bike!!! Mit Schaltung und Motor! Plattbin. Ja, die Holländer sind in Punkto Rad schon eine Klasse für sich… Liebe Grüße von Nicole

  • Wahnsinn was für ein Gefährt! So etwas habe ich noch nie gesehen! Wir haben uns beim dritten Kind erst einen „normalen“ Fahradanhänger gekauft und nutzen ihn für Radtouren hier am See gerne. Allerdings zieht ihn doch meist der Papa:-)Liebe Grüße, Gina

  • Ha, ja so eins hatten wir in Amsterdam auch immer….haben wir allerdings vor dem Umzug hierher verkauft…und es war ohne Motor…auch völlig unnötig dort *lach*….Mit dem Steuern…ja, das ist gewöhnungsbedürftig…ich musste während der Schwangerschaft auch stoppen, da ich dann immer ein wenig „Bauchschmerzen“ bekam ;o)…Besser radeln lassen sich die zweirädigen Bakfietsen…aber das war mir immer ein wenig heikel mit der Kiste und dem Ein-und Ausstiegen und der Balance…
    Euch viel Spaß damit gewünscht…ich werde ja nun wohl auf ein Mountainbike umsteigen…obwohl mich der Kauf eines Rennrades auch wieder reizt ;)…Ich stehe auch Tempo *grins*
    Kram,
    Maren

  • Das ist ja witzig! So was habe ich noch nie gesehen. Ich bin leider auch viel weniger mit dem Fahrrad unterwegs seit die Kinder da sind. Da es super anstrengend ist, den Anhänger zu ziehen und hier in Norwegen erst recht, da wir am Hang wohnen. Wie lange hast Du denn in Norwegen gelebt und wo? Wir sind ja eigentlich nur auf Zwischenstation sozusagen hier und leider auch fremdbestimmt wie lange uns die Firma meines Mannes hier läßt! Klem Alice

    • In Norwegen ist Fahrradfahren mit Kids höchstens für Ausflugszwecke geeignet. Jeden Tag möchte ich auch nicht mit Kind, Kegel und Rad unterwegs sein.
      Mein Bruder fährt im Sommer mit dem Liegedreirad zur Arbeit (Vestagder). Aber das hat auch Motorunterstützung…

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